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Wir leben in einer merkwürdigen Zeit. Einerseits ist alles im Überfluss vorhanden, andererseits fehlt es grade an den essentiellen Dingen wie Zeit und Selbstbestimmung. Wir werden früh in die Schablonen gesellschaftlicher Standards gepresst und führen oft ein Leben das wir gar nicht leben wollen. Vielleicht wäre das auch gar nicht so schlimm, wenn wir dabei glücklich wären. Doch leider ist dem selten so.

Wir kopieren schädigendes Verhalten, leiden an „Zivilisationskrankheiten“ und zerstören unsere Umwelt. Manchmal kommt es mir vor als würden wir durch Medienkonsum und falsches Essen in einer undurchsichtigen Blase umherschweben, vollkommen fixiert darauf unser Leben in einer Abwärtsspirale noch schlechter zu gestalten, als es ohnehin schon ist.

Doch wenn ich aus meinem Fenster blicke, weiß ich, dass ich frei bin.

Wir, Felix und ich, leben ein einfaches Leben auf dem Land und konzentrieren uns auf die Dinge, die wirklich wichtig sind. Das war nicht immer so. Wir haben auch lange Zeit im Zentrum der Konsumgesellschaft gelebt, in der Großstadt gewohnt und gearbeitet. Wir haben gehofft, dass das was wir tun richtig ist und einen Sinn hat. Wir haben darauf vertraut, dass die Gerechtigkeit dieser Welt, dafür sorgt, dass Konzerne keine gesundheitsschädlichen Produkte verkaufen dürfen und unser Müll fachgerecht recycelt werden würde.

Inzwischen fühlen wir uns vollkommen übersättigt einerseits und wissen andererseits mit Sicherheit, dass Konzernen nur dann Einhalt geboten wird, wenn der Verbraucher den Markt bestimmt.

Da wir, genauso wie unsere beiden Kinder, gesundheitliche Probleme durch den Konsum tierischer Produkte haben, haben wir uns dazu entschieden unser Leben zu ändern. Erst gingen wir den Schritt in ein veganes Leben und nun gehen wir den nächsten sinnvollen Schritt in ein müllfreies Leben.