Hummus-Tag

Ich war grade einkaufen und habe anschließend gleich mal ein wenig Vorratshaltung betrieben. Momentan sind wir eher kochfaul, damit wir jedoch stets etwas Gesundes und Sättigendes im Haus haben, das schnell fertig ist, haben wir uns mit Salaten, Brot und Wraps eingedeckt. Und dazu habe ich drei Hummus-Varianten entwickelt und erfolgreich getestet (unser Vierjähriger mag sie 😉 ).

Hummus – das hat nichts mit Kompost zu tun. Hummus ist ein traditionelles Gericht aus dem orientalischen Raum. Es ist eine Creme die klassischer Weise aus Kichererbsen, Tahini und Petersilie besteht und sich ganz hervorragend als Aufstrich oder Dip eignet. Das gelbe Mus schmeckt jedoch auch ganz wunderbar zu warmen Speisen oder einfach nur mit einer dampfenden Schüssel Reis. Ich habe in den folgenden Rezepten Knoblauch verwendet, man kann diesen jedoch genauso gut durch gegarte Zwiebeln oder frische Lauchzwiebeln austauschen. Das schmeckt zwar etwas anders, ist aber immer noch sehr köstlich.

Hier die Rezepte:

Hummus- Der Klassiker

Hummus Wrap mit Tomaten Hummus

Es gibt etliche Varianten des Kichererbsen-Pürees: mit Kreuzkümmel, scharf, ohne Tahini, mit Tahini, mit gerösteten Paprika, mit roter Beete – alle recht schmackhaft, doch mein Favorit wurde diese Version:

(Für eine große Portion)

– ca. 450 g Kichererbsen aus der Dose, abgetropft (Getrocknete eignen sich natürlich auch, dafür ca. 200g getrocknete Kichererbsen über Nacht einweichen und anschließend mit ausreichend Wasser weich garen)

– 2 El Tahini

– 1 große handvoll Petersilie

– 2 Knoblauchzehen

– 2El frischer Zitronensaft

– Salz und frisch gemahlener bunter Pfeffer

Alle Zutaten in eine Schüssel geben und mit dem Pürierstab zu einer cremigen Masse verarbeiten. Eventuell mi Salz und Pfeffer würzen. In Schraubgläser abfüllen und ab damit in den Kühlschrank. Wenn dann der Hunger kommt und keine Zeit zum Kochen ist einfach ein Brot mit Hummus bestreichen, einige Tomaten- oder Gurkenscheiben darauf legen und genießen!

Linsen-Hummus

Linsenhummus1 Linsenhummus2

Schmeckt eigentlich genauso gut wie das richtige Hummus und unterscheidet sich auch nur in einer Zutat. Hier das Rezept für ein Schraubglas:

– ca. 200g grüne oder braune Linsen aus der Dose ( oder 100g Getrocknete, diese vorher in ausreichend Wasser weich garen. Das kann je nach Linsenart ein bis zwei Stunden dauern)

– 1 Knoblauchzehe

– 1 EL Tahini oder Cashewcreme

– 1 kleine handvoll Petersilie

– 1 EL frischer Zitronensaft

– Salz und Pfeffer

Alle Zutaten in einer Küchenmaschine oder mit einem Pürierstab zu einer cremigen Masse verarbeiten. Mit Salz und Pfeffer abschmecken und direkt auf Brot genießen. Hält sich einige Tage (3-4) im Kühlschrank. Ist bei uns allerdings meist schon vorher aufgegessen.

Dann haben wir noch folgendes White-Bean-Hummus getestet. Leider ohne Foto, das war ratzfatz weg. Das Rezept ist zwar auf Englisch aber durchaus der (Übersetzungs-) Mühe wert. Sehr lecker!

Und weil wir grade bei Dip-Rezepten sind möchte ich hier auch dieses Video verlinken.

Wir haben diesen Spinach-and-Artichoke-Dip von Chloe Coscarelli inzwischen zweimal nachgekocht. Köstlich! Die meisten vermissen ja bei der Umstellung auf eine vegane Ernährung den Käse – ich habe Käse auch geliebt. Umso überraschter waren wir als wir diesen Dip probierten – er ist sehr cremig und erinnert geschmacklich tatsächlich an eine Käsecreme. Mein Mann und ich schaffen die ganze Riesenportion an einem Abend – ohne schlechtes Gewissen! 🙂 Sie spricht im Video von Softtofu – keine Ahnung was das ist, wir dachten sie meinte Seidentofu und haben den auch einmal verwendet. Aber der heißt ja im Englischen eigentlich Silkentofu. Wie auch immer, es schmeckt mit Seidentofu und mit Naturtofu. Und es ist wirklich schnell gemacht, wenn man mal von der 45minütigen Backzeit absieht. Nutritional Yeast sind Hefeflocken und im Bioladen oder Reformhaus erhältlich. Sie geben dem Gericht den charakteristischen Käsegeschmack. Allerdings kommt er auch sehr gut ohne Hefeflocken daher. Wirklich! Einfach mal testen. Schließlich sind Zwiebeln, Spinat, Artischocken und Naturtofu in jedem Supermarkt zu bekommen. Dazu können wir frische Pizzabrötchen empfehlen: Einfach ein Pizzakit aus dem Kühlregal nehmen, den Teig in kleine Quadrate schneiden und 15 – 20 Minuten backen. Die Soße kann am nächsten Tag in einer schnellen Portion Spaghetti verarbeitet werden.

Viel Spaß beim Ausprobieren!

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