Für „Zwischendurch“ und Unterwegs

Wenn man mal zwischendurch, fern vom heimischen Kühlschrank vom Hunger überwältigt wird, gibt es natürlich die ein oder andere Möglichkeit sich fix was Veganes zu Organisieren:

Pommes1

Natürlich könnte man irgendwo nett einkehren und sich von der Kreativität nicht-veganer Köche überraschen oder enttäuschen lassen – „ist das da echt Sahne im Italian-Dressing?“ -, sich in der Imbiss-Bude eine Portion Fritten ordern (ich würde immer die Imbiss-Bude einer Burger-King- oder McDonalds-Filiale vorziehen – bei vier Personen bezahlt man für eine sattmachende Menge Pommes mehr als zwölf Euro! Mal davon ganz abgesehen, muss man natürlich immer für sich selbst entscheiden, ob man diese Fastfood-Giganten unterstützen will) – natürlich weiß man beim Imbiss nie, was vorher schon alles in der Friteuse rum schwamm und gesund ist sowas ja sowieso nicht….

Italiener oder „Asiaten“ sollen ja recht bekannt sein für Veganes Essen, allerdings waren die asiatischen Restaurants bei denen ich bisher einkehrte nicht so vegan gepolt, es sei denn ich habe mich am Büffett und damit am Salat bedient. Einige gedünstete Gemüsearten gabs auch und wenn man Glück hat, erwischt man ein Buffett mit Sushi und sogar veganem Sushi! Traumhaft! Die Bratnudeln, ebenso wie der Bratreis sind meist nur vegetarisch, das heißt Ei ist auf jeden Fall immer mit dabei. Man kann sich allerdings auch bei dem Einen Chinesen zu dem wir immer gehen, der hat eine „Kochshow“, selber Gemüse braten lassen. Sprich man wählt sich am Buffett frisches, rohes Gemüse aus (manchmal ist bestimmt auch roher Tofu dabei) und kann sich mit eigenen Augen davon überzeugen, dass die Zutaten absolut unbehandelt sind bringt dies dann zum Küchenfenster, übergibt seinen Teller dem Koch, weist diesen daraufhin, dass man das Essen bitte ohne Soße haben will und dieser brät es einem dann frisch an. Man kann dabei zusehen und den Vorgang überwachen XD. Mein Lieblingsessen beim asiatischen Imbiss unseres Vertrauens sind Reis, frisches Gemüse in Kokossoße mit Tofustreifen. Echt köstlich! (Manchmal bin ich gern kochfaul….)

Beim Italiener gibts Spaghetti mit Tomatensoße oder Aglio e Olio, man kann bestimmt auch Nudeln mit unterschiedlichen Gemüsesorten ordern, das habe ich allerdings noch nicht getestet. Und dann gibt es da ja auch immer noch Brot und einige vegane Antipasti…. Hmmm – lecker.

Und bei Kochunlust ist unser aktueller Favorit:

Falafeldöner2

Falafel im Döner mit Salat ohne Soße. Total lecker! Ich hätte nie gedacht, dass ich mal Döner ohne Fleisch und ohne Soße essen würde. Aber es schmeckt mir so sogar noch besser! Der Inhaber eines unserer favorisierten Dönerlokale, fragte meinen Mann letztens warum wir immer ohne Soße bestellen. Mein Mann antwortete wahrheitsgemäß, er sei der Einzige in der Familie, der in der Lage wäre Laktose zu verdauen. Daraufhin erfuhr mein Mann, dass der Dönerbudeninhaber immer mehr Kunden hätte, die unter einer Laktoseintoleranz leiden. Interessant. Oder sind das alles unter Laktoseintoleranz getarnte Veganer? 😉 Wer befürchtet, dass die Falafel nicht vegan sind (das lässt sich natürlich umgehend klären), mag vielleicht einfach mal nur Salat im Brot essen. Stell ich mir auch sehr schmackhaft vor. Oder man rennt fortan immer mit nem Glas Mandelmus in der Tasche rum (nein, ich verweise hier jetzt nicht auf prominente Veganer) und kleckst sich davon noch was auf den Salat.

Und sonst habe ich mich bisher durch etliche Salatvariationen getestet: mit gebratenen Champignons, mit Brot (teilweise sogar frisch gebacken), mit Bohnen, mit Mais, mit Paprika, mit Krautsalat (teilweise selbst gemacht), mit Rotkohl, mit Dosenchampignons, mit Reis etc. etc. Die Wahlmöglichkeiten sind da endlos und wenn man einen aufgeschlossenen Kellner (und sogar noch einen aufgeschlossenen Koch) am Wickel hat, bekommt man sogar noch in Öl gebratene Bratkartoffeln dazu und man verzichtet im Italian-Dressing auf die Sahne 😀

Wer kein Lokal findet und keine Lust auf schmierige Pommes hat oder auch einfach keine Zeit hat irgendwo einzukehren, kann auch im Supermarkt fündig werden, so wie ich gestern, im Wocheneinkauf:

Salatbuffet im Auto

Fertiger Salat, abgepackt, fast frisch gepresster O-Saft, Salat-Dressing, hoffentlich vegan (laut Etikette ja, aber ich trau den Großkonzernen nur noch bedingt über den Weg), ein trockenes Brötchen und Guten Apettit! Und die Gabel für den Salat nicht vergessen!

Man könnte sich sonst natürlich auch Veggie-Frikadellen, Ketchup, Burgerbuns (man nannte sie früher in unserem Land Hamburger-Brötchen) oder Toasties (oder ganz schlicht Brot bzw. Brötchen) und Ketchup organisieren und sich einen Burger daraus basteln. Oder Veggiewürstchen, Hotdogbrötchen, Senf und Röstzwiebeln für die Hot-dog-Variante. Oder fertige Salatmischungen, Fertigsauce (vegan) und Tortillas zum Wraps-wickeln. Diese könnte man natürlich auch mit Veggiewürstchen und Ähnlichem aufpeppen.

Schneller Burger

Auch immer gut: ein Becher Sojajoghurt, aber dafür braucht ihr natürlich einen Löffel…

Oder ganz schlicht und obereinfach: Obst und Gemüse in allen Farben in rauen Mengen. Und Studentenfutter.

So, das war mein Brainstorming zum Thema „Essen unterwegs“. Was organisiert ihr euch so, wenn ihr unterwegs seid?

Weiterlesen:

http://www.bevegt.de/vegan-unterwegs/

http://www.hab-hunger-muss-essen.de/basics.php?k=4

http://www.deutschlandistvegan.de/the-vegan-abc-u-wie-unterwegs/

http://www.veganblog.de/2013/09/18/als-pflanzenfresser-unterwegs-vegan-auf-reisen/#.U3MiL4bNyG8

1 Kommentar zu “Für „Zwischendurch“ und Unterwegs

  1. Gute Ideen! Pizza ohne Käse, aber mit Gemüse, Zwiebeln, Pilzen, etc. ist auch immer einen Versuch wert. Oder Pilzrisotto ohne Käse. Teigwaren sind halt manchmal eben auch mit Ei.

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