Willkommen in 2015. Und jetzt?

Welche Spuren hinterlässt du im neuen Jahr?

Welche Spuren hinterlässt du im neuen Jahr?

Wie frischer Schnee liegt es vor uns, das neue Jahr. Welche Spuren werden wir darin hinter lassen? …

Ungefähr so und genauso wollte ich für den Neujahrstag 2014 sowie auch für heute einen Blogeintrag vorbereiten… Ich würde sagen, Neujahrsbeiträge liegen mir nicht so sehr. Das Gefühl von stiller, innerer freudiger Erwartung, dass durch diesen Satz schimmert, verpufft immer sobald ich ihn zu Ende gelesen habe. Wie die stillen, freudigen Erwartungen eben im Verlaufe des Neujahrestages auch verpuffen: Es ist einfach nur ein weiterer Tag. Punkt.

Oder doch nicht?

Der eine oder andere wird sich ja mit Sicherheit wieder etliche neue Vorsätze gemacht haben. Vorsätze fürs neue Jahr – das klingt so verantwortlich, so gut organisiert, so anspruchsvoll. So überlegen! Man denkt die Leute die neue Vorsätze haben, sind irgendwie was Besseres, weil sie sich vornehmen eine bessere Version von sich selbst zu erschaffen. Da ist auch irgendwie was dran. Aber ich persönlich gehöre zu den Menschen, die sowieso der Meinung sind, dass man permanent reflektieren sollte, um sich zu verbessern. Außerdem wächst man ja zwangsweise an seinen Anforderungen. Nicht wahr?

Ich habe mir bisher jedes Jahr Vorsätze gemacht. Einige konnte ich umsetzen, andere kleben immer noch unangenehm fest auf der To-Do-Liste. Was vermutlich auch einer der Gründe für meine große Vorliebe für Selbstmanagemant-Ratgeber geworden ist. Einer meiner Lieblinge ist „Getting things done“ (kurz gtd) oder auf deutsch „Wie ich die Dinge geregelt kriege: Selbstmanagement für den Alltag“ von David Allen.

Eine echt guter Ratgeber: "Wie ich die Dinge geregelt kriege" von David Allen

Eine echt guter Ratgeber: „Wie ich die Dinge geregelt kriege“ von David Allen

Grob betrachtet gehts in diesem Buch ums Aufräumen, für Anfänger und Fortgeschrittene und wie man daraus einen sich selbst erhaltenen Prozess macht. Es tut immer wieder mal gut die Nase in dieses Buch zu halten. Mir auf jeden Fall. Eine Rezension wird folgen.

Die Vorsätze, die ich bisher am besten und leichtesten umsetzen konnte waren Kleinigkeiten, wie Bügelabende einlegen, einen Gartentag einlegen etc. Genauso gut liefen die Vorsätze für die ich innerlich regelrecht brenne wie z. B. zum Klavirunterricht gehen, meine Chorgruppe leiten, über Veganismus bloggen und solche Dinge. Auch sehr gut klappen die Vorsätze bei denen man eine finanzielle Verpflichtung eingeht, wie der Klavierunterricht. Was gar nicht klappte waren Ziele die zu groß und zu unförmig waren, oder besser gesagt: schlecht definiert. Z. B. dünner werden (auch mit Weightwatchers nicht), Geld sparen.

Es hilft sich konkret aufzuschreiben wie man vorgehen will. Kleine Ziele setzen, wie z. B. 1kg im Januar abnehmen, oder jeden Monat 10 oder 15,- zur Seite legen. Einmal die Woche die Kleiderschränke aufräumen. Kleine Sachen anpacken. Das hilft meistens große Dinge ins Rollen zu bringen ohne dass man viel Aufwand betreiben muss.

Mein Vorsatz für dieses Jahr? Natürlich habe einen. Einen! Und zwar: Alle Dinge zu Ende bringen…  Beim Durchforsten meiner Festplatte in den letzten Tagen bin auf etliche begonnene, aber nie fertig gestellte Grafiken, Bilder und Texte gestoßen. Aber so sieht’s nicht nur auf unserer Festplatte aus. Überall starren uns halbfertige Projekte an: meine halbfertige Häkeldecke, der halbfertige Garten, das halbfertige Haus, das halbfertige Bild für meinen Sohn, die halbaufgeräumten Schränke usw. Diese Dinge will ich erledigen. Mehr nicht.

Und ihr? Was habt ihr so für Pläne fürs neue Jahr? Sparen? Abnehmen? Vielleicht eine große Reise?

Mehr zum Thema gefällig? Meine Lieblingslinks zum Thema Selbstmanagement, GTD, Vorsätze umsetzen:

Was ist Ihr Jahresmotto?

Artikelserie: Gewohnheiten ins Leben bringen – Teil 1 Ziele und Motivationsarten

http://www.marieforleo.com

Viel Spaß beim Stöbern!

 

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *