Müsli-Hügel: süß, saftig, wenig Öl, natürlich vegan

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Ein super langer Titel. Hält aber was er verspricht! Ich experimentiere ja schon seit einer Weile mit Alternativen zu Palmfett herum. Ich will weiterhin ganz ehrlich bleiben: Die vegane Butter verschwindet vorerst nicht aus unserem Kühlschrank. Die Kinder haben diesbezüglich ihr Statement abgegeben und es ist akzeptiert worden. Alsan bleibt.

Man hat vielleicht hin und wieder zwischen den Zeilen gelesen, dass ich von McDougall, Esselstyn und Co recht viel halte. Was ist so besonders an diesen Ärzten? Sie alle stehen für eine vegane, fettarme Ernährung ein. Mein Mann und ich haben unglaublich oft versucht lowfat vegan zu leben. Es klappte einfach nicht. Wir bekamen unser Familien-Kochen nie unter einen Hut.

Nun wird unverpackt, zerowaste, gekocht und wir bemühen uns so minimalistisch vor zu gehen wie möglich.

Das bedeutet nicht, dass wir uns bemühen so wenig Lebensmittel wie möglich zu kaufen. Es bedeutet nur, dass wir uns bemühen bei jedem Einkauf genau das ran zu schaffen, was wir tatsächlich benötigen. Nicht mehr und auch nicht weniger.

Da wir uns darauf geeinigt haben nur noch eine Sorte Mehl und auch nur noch höchstens zwei Süßungsmittel im Haus zu haben, steht dem Gegenüber natürlich die „Challenge“ damit auch klar zu kommen.

Weitere Einschränkungen, die nur mich und meinen Mann betreffen, sind: sehr wenig Fett in Form von Öl, Nüssen, Avocados und keine Margarine mehr. (Das sind alles Lebensmittel, die wir trotzdem im Haus haben. Für die lieben Kleinen ^^. )

Damit es allen schmeckt, ist es wahrscheinlich am Einfachsten wenn man einfach mal Ballett lernt und mal eben einen gekonnten Spagat hin legt. Ich kann zwar weder das eine noch das Andere, aber diese Kekse, die mir gestern so aus dem Handgelenk „gerutscht“ sind, schmecken toll und sind ein annehmbarer Kompromiss (obwohl Nüsse drin sind 😉 ):

Zutaten für 19-25 Stück (je nach Größe):

  • 1 Tasse Mehl
  • 1 Tasse Haferflocken
  • 1/4 Tasse Zucker
  • 1TL Backpulver
  • optional: Zimt (1/2-1TL)
  • 1 Handvoll Haselnüsse, fein gehackt (ich mache das immer mit einem stinknormalen Küchenmesser)
  • 1 Handvoll Mandeln
  • 1 Handvoll Rosinen und Cranberries (ich habe sie gemischt in einem Glas)
  • 1 Medjool-Dattel klein gehackt
  • 2-3EL Apfelmark
  • ungefähr eine Tasse voll Smoothie (ich hatte vom Frühstück noch einen Kinder-Smoothie über (die „Kindersmoothies“ sind natürlich selbst gemacht, aber sie sind eben mit Zucker gesüßt, weil die Jungs sonst nie im Leben was trinken würden, wo ein Salatblatt mit drin ist… Alternativ geht auch einfach eine Tasse Pflanzendrink, eventuell müsst ihr noch etwas nachsüßen, probier einfach den Teig, wenn er super schmeckt ist er genau richtig!)
  • eventuell noch etwas mehr Flüssigkeit in Form von Wasser oder Pflanzendrink
Zubereitungszeit: ca. 10-15 Minuten (wenn das Apfelmark nicht erst noch gekocht werden muss).
Wenn kein Apfelmark im Haus ist, macht doch einfach mal selber welches. Drei bis vier Äpfel schälen, in grobe Stücke zerschneiden und mit etwas Wasser (zwei Finger breit hoch reicht) bei mittlerer Hitze aufkochen. Schau immer wieder mal in den Topf und füll Wasser nach, wenn alles verdampft ist. Es kann zehn bis dreißig Minuten dauern bis es fertig ist. Normalerweise zerfallen die Äpfel einfach so. Wenn es besonders cremig sein soll, einfach mit dem Pürierstab durchpürieren.
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Jetzt die trockenen Zutaten abmessen und gut miteinander vermischen.
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Anschließend das Apfelmus und die Flüssigkeit(en) hinzufügen.
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Alles grob durchrühren.
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Nun ein Backblech mit einer permanent Backfolie auslegen oder einfach mit etwas Öl einpinseln. Esslöffelweise den Teig auf dem Blech platzieren.
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Bei 180°C Umluft für ca. 12 Minuten backen.
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Bei diesen Keksen hatte ich am Ende nicht das Gefühl, mir ständig noch einen  in den Mund zu schieben, obwohl sie sooo gut waren.

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