Cashew-Creme-Soße

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Vorgestern war Pasta-Tag! In Anbetracht absolut chaotischer Umstände, hatte ich zu lange am Blog gearbeitet, vergessen rechtzeitig Mittag zu machen und dann war auch noch mein Vater mit dem Wagen weg! Ich musste also zu Fuß zum KiGa hoch. Ist nicht so schlimm, ich gehe gern zu Fuß hoch. Nur das dauert eben länger, dann gerate ich noch mehr in Zeitdruck, weil dann meist der Große nach Hause kommt, wenn ich noch unterwegs bin und ich mag es einfach nicht, wenn die Kinder allein zu Hause sind. Als ich dann im KiGa ankam, fingen sie grade erst an Mittag zu essen.

Also dauerte natürlich dann alles noch länger und als wir nicht mal die Hälfte des Rückweges hinter uns gebracht hatten, fuhr der Bus mit dem Großen an uns vorbei. Der Große sah uns zum Glück und stieg eine Haltestelle früher aus um uns entgegen zu kommen. Dann fing es an zu regnen. Also machten wir erst einmal im Schutze der Bushaltestelle eine Pause. Bis wir zu Hause waren, war es halbzwei! (Ich war um kurz vor zwölf los gegangen um den Kleinen zu holen.) „Mama ich hab riesenhunger!“ „Und Mama ich auch!“

Tja. Ich hab dann Nudeln gekocht. Ich wusste nicht was ich dazu machen sollte. Ich hatte nicht genügend frische Kräuter für ein Pesto da, es waren nicht mehr genug Tomaten für eine Soße und vegane Sahne-Alternativen hatten wir auch nicht mehr Haus. Wegen der Verpackung. Dann fiel mir ein, dass Felix ja einen großen Beutel voll Cashew-Kernen aus dem Unverpackt-Laden mitgebracht hatte.

Also machte ich uns eine Cashew-Creme-Soße. Und die war so lecker, dass ich euch das Rezept unbedingt mitteilen möchte!

Achja. Die Cashews waren jetzt aufgrund des Zeitmangels nicht eingeweicht. Wenn ihr das Rezept nachkochen wollt, empfiehlt es sich die Cashew-Kerne drei Stunden in klarem Wasser einzuweichen.

Die Soße ist nicht ganz zerowaste, da ich Hefeflocken für den Geschmack verwendet habe.

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Für drei Personen braucht ihr etwa:

  • 500g Pasta eurer Wahl

Für die Soße:

  • 1 Tasse Cashewkerne
  • 2 Tassen Wasser
  • 1 Handvoll Basilikumblätter, frisch
  • 1/2 bis 1 Tasse Hefeflocken (nach Geschmack, ich nehme gerne eine ganze Tasse voll)
  • 1El Limettensaft
  • 2 kleine Zwiebeln
  • 1 Knoblauchzehe
  • Salz
  • Pfeffer
Die Nudeln in sprudelndem Wasser kochen. In der Zwischenzeit alle Zutaten für die Soße in der Küchenmaschine oder im Standmixer sehr gut durchpürieren.
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Es entsteht eine sehr flüssige Masse. Anschließend die Soße in einen ausreichend großen Topf geben und bei mittlerer Hitze vorsichtig erwärmen.
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Die Soße dickt automatisch ein. Wenn sie warm genug ist, aber noch nicht dick genug, einfach die Hitze ausstellen und die Soße noch eine Weile auf der Platte stehen lassen.
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Das Bild ist sehr unscharf, aber man kann ganz gut erkennen, dass die Soße hier eingedickt ist.

Ich habe frische Tomatenscheiben dazu gehabt. Einfach nur köstlich!
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2 Kommentare

  1. Hallo Ilka,

    das sieht sehr lecker aus! Und ist ja wirklich praktisch und variabel. Ich habe alles dafür im Haus, ich glaube die Soße probiere ich direkt heute mal aus. :)

    Schönen Tag und liebe Grüße
    Silke

    • Hi Silke,
      ja, das ist ein wirklich soo einfaches Gericht. Ich koche es heute gleich nochmal – auf ausdrücklichen Wunsch meiner Kinder :D. Sag mir auf jeden Fall wies geschmeckt hat! :)
      Ganz liebe Grüße, Ilka

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