Kichererbsen-Omelette (vegan, zerowaste, lowfat)

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Ich hatte ja beim letzten Rezept (Frühlings-Creme) mit geteilt, dass ich so viele frühlingshafte Rezept-Ideen habe, dass es eine ganze Rezept-Reihe dazu gibt. Gut, dann machen wir mal gleich weiter :D. Heute gibt es ein Kichererbsen-Omelette. Ich habe ihm jetzt keinen super frühlingshaften Namen gegeben, weil man Omelettes ja immer entsprechend der Jahreszeit befüllen kann. Das frühlingshafte hieran ist, dass ich den Teig mit frischen Kräutern in Form von Frühlingszwiebeln und Petersilie aufgepeppt habe. Außerdem ist es das allererste Mal, dass ich vegane Omelettes mache. Als wir noch Eier gegessen hatten (damals in uralten Zeiten 😀 ) hatte ich gerne Pilz-Omelettes gegessen. Oder Käse-Omlettes. Ich habe nie wirklich Omelettes oder gar Eier an sich vermisst. Aber als ich darüber nach gedacht habe, was ich zum Oster-Brunch machen könnte, musste ich immer wieder daran denken, dass es für die Omnis wie jedes Jahr hart gekochte Eier und frischen selbst gemachten Eier-Salat geben würde (gab es dann auch tatsächlich ^^). In einigen Jahren, vor allem früher, als ich selbst noch Kind war und wir regelmäßig zu Ostern Eier ausgeblasen hatten, gab es natürlich um diese Zeit vermehrt Rührei oder Omelette. Und so kam mir der Gedanke es mal mit einem veganen Omelette zu probieren. Ich habe mich an kein Rezept gehalten. Für die Farbe wollte ich eben einfach Kichererbsenmehl nehmen. Da ich keines da hatte und es auch nur in einer Verpackung bekommen hätte, habe ich mir Kichererbsen fein gemahlen. (Ich hätte auch einfach einen dünnen Crepe-Teig aus Weizenmehl ohne Zucker machen und ihn mit Curry oder Kurkuma einfärben können und vielleicht probiere ich das auch noch mal aus… :) ). Das Resultat war zufriedenstellend und geht somit in unser Alltags-Repertoire über.

 

Kichererbsen-Omelette

Prep Time: 10 minutes

Cook Time: 30 minutes

Yield: Reicht für acht normal große Omelettes

Calories per serving: 1129,5

Fat per serving: 17g

Carbs per serving: 185,8

Protein per serving: 54,6

Kichererbsen-Omelette

Ingredients

250g gemahlene Kichererbsen oder Kichererbsenmehl
6 EL Weizenmehl
eine Handvoll Kräuter (ich habe drei Frühlingszwiebeln und einen Stängel Petersilie benutzt)
3 1/2 Tassen Wasser insgesamt
Salz
Pfeffer

Instructions

    Ich habe zuallererst die Kichererbsen gemahlen.
    Dann habe ich die Zutaten für den Teig miteinander verrührt. Ich benutze dafür einen normalen Esslöffel.
    Für den Fall, dass du den Teig etwas ziehen lässt und er hinterher so aussieht:
    kannst du einfach noch mal eine halbe Tasse Wasser und 1 EL Weizenmehl unterrühren.
    Eine Pfanne mit wenig Öl einfetten und bei Stufe 7 (von 9) erhitzen.
    Nun 6 EL des Teigs (oder eine Kelle voll) in die Pfanne geben. Den Teig ein wenig und sehr vorsichtig mit dem Löffel (oder der Kelle) glatt drücken/streichen.
    Wenn der Teig auf der oberen Seite trocken ist, das Omelett mit einem Pfannenwender umdrehen. Das kann etwas knifflig werden. Der Teig backt ein wenig fest. Aber es ging. Das erste Omelett ist mir zerrissen, weil ich es zu früh umgedreht habe. Die untere Seite muss wirklich durch sein, was man daran erkennt, dass die obere Seite trocken ist. (Auf dem Foto sieht man, dass es noch eine Weile backen muss.)
    Die obere Seite braucht dann nur noch kurz in der Pfanne bleiben. Einmal kurz mit dem Pfannenwender runter drücken reicht.
    Die untere verkrustete Seite des Omelette haben ich nach oben gedreht, damit sie von der Füllung verdeckt wird. Es hat dem Geschmack übrigens keinen Abbruch getan. Ich habe mich so darüber gefreut mal wieder etwas zu essen, dass optisch an ein Omelette erinnert und obendrein auch noch gut schmeckt! ^^

Notes

Die Nährwert-Angaben oben beziehen sich auf das gesamte Rezept ohne Füllung. Runter gerechnet auf ein Omelette wären es: 141,2 Kalorien, 23,2g Kohlenhydrate, 6,8g Eiweiß und 2,1g Fett. Für das Öl habe ich keine Kalorien mit eingerechnet, da ich die Pfanne nur einmal zu Beginn damit eingepinselt habe. Die übrigen Omelettes habe ich ohne gebacken.

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Ich habe meine Omelette mit Champignons und Tomatenscheiben gefüllt und ein wenig kurz gedünstete Wirsing-Streifen dazu gehabt.
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Der Große hat sich Hummus dazu gewünscht. Ganz klassisch, ohne grünen Schnickschnack und nur mit Knoblauch bitte. Wenns sein muss darf auch Limettensaft mit rein… ^^
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Und der Kleine hat seinen in Curry Gewürzketchup ertränkt und Champignons dazu gegessen ^^. Und natürlich hat er ordentlich die Finger zum Essen benutzt 😀 .

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