Rezept: Grundteig für einen saftigen, fettfreien Rührkuchen

Grundrezept für einen veganen, zerowaste fettfreien Rührkuchen

Ich habe jetzt sehr lange daran herum getüftelt und endlich einen Grundteig für einen vollkommen fettfreien saftigen Rührkuchen! Juhu!

Das klingt irgendwie so nach Labor und stundenlangem experimentieren… Also ich habe viele vegane fettfreie Kuchen nach unterschiedlichen Rezepten ausgetestet (vor allem habe ich viel von fatfree vegan und happy herbivore ausprobiert) es waren auch eigentlich fast alle in Ordnung, aber ich suchte was, was leicht zu merken, schnell und einfach umzusetzen ist und wofür ich die Zutaten immer im Haus habe. Das war dann doch etwas schwieriger. Tja und am Ende war es dann so, dass ich vor zwei Tagen spontan mit den Kindern auf einem Spielenachmittag eingeladen war und nicht mit leeren Händen auftauchen wollte. Ich wollte vor allem deshalb nicht mit leeren Händen dort auftauchen, weil meine Kinder schon dreimal in der vergangenen Woche bei der Mutti zum spielen waren, von der die Einladung kam, und sie ihre veganen Vorräte bereits vollkommen weg gefuttert hatten… 😀 Ups peinlich… ^^ Es war ein Mittwoch und bei uns ist Mittwoch leider auch immer Flaute, da wir ja donnerstags erst einkaufen gehen. Ich konnte grade noch ein wenig Mehl erübrigen, meine Hafermilch, Zucker und Apfelmark. Und einen Rest Zucker-Zimt-Mischung vom letzten Pfannkuchen-Freitag… Also was tun? Alles zusammen schmeißen und schauen was passiert! 😉

Das Resultat war, dass die übrigen anwesenden vier Erwachsenen meine Back-Künste in den Himmel lobten! Zwei der Anwesenden wünschten sich den Kuchen zu ihren in Kürze anstehenden Geburtstagen. Und das Rezept hätten sie auch gern. Tja. Dann verrat ich das Rezept doch einfach mal 😀 :

Rezept: Grundteig für einen saftigen, fettfreien Rührkuchen

Rezept: Grundteig für einen saftigen, fettfreien Rührkuchen

Ingredients

1 1/2 Tassen Mehl
3/4 Tasse Zucker
1TL Natron
1/2TL Backpulver
eine Prise Zimt (optional)
6 großzügige EL Apfelmark
1 Tasse selbstgemachte Hafermilch
5TL Apfelessig
Für den Guss:
1 Tasse Puderzucker
etwas Flüssigkeit (Wasser, Zitronensaft oder Pflanzendrink)

Instructions

    Die trockenen Zutaten in einer großen Rührschüssel gut miteinander vermischen. Danach das Apfelmark, die Hafermilch und den Apfelessig dazugeben. Alles gut miteinander verrühren. Den Teig in eine eingefettete Springform geben und bei 180°C ca. 30 Minuten backen. Stäbchenprobe machen!
    Anschließend die Zutaten für den Guss miteinander verrühren. Wer den Kuchen in Zuckerguss tränken will, nimmt etwas mehr Flüssigkeit als normal. Nun, ein Handtuch unter die Kuchenplatte legen. Dann wird erst der Kuchen oben auf mit einer Gabel so oft wie möglich durchstochen (kann man auf dem Bild leider nicht so gut erkennen). Anschließend gießt man den Guss vorsichtig und langsam vor allem über die Stellen mit den Löchern, dabei immer mal wieder die Flüssigkeit mit der Gabel gleichmäßig verstreichen.

Ich habe diesen Kuchen wie im Rezept beschrieben versehentlich in so einer Art Zucker-Sirup getränkt. Auch wenn das nicht geplant war, war das Ergebnis doch sehr sehr lecker. Da ich noch einen Rest einer Zimt-Zucker-Mischung verwerten wollte, ist auch noch eine Prise Zimt mit in den Teig geraten. Das war eine sehr gelungene Kombination. Und ich glaube beim nächsten Mal werde ich in Rum getränkte Trockenfrüchte mit in den Kuchen einarbeiten (und den Kindern nichts davon abgeben 😀 ). Vor allem aber eignet er sich auch sehr gut als Grundlage für Obst-Kuchen und danach hatte ich eigentlich die ganze Zeit gesucht: Nach einem Ersatz für unseren fetthaltigen Bikuitboden, denn die Beeren-Saison steht vor der Tür und die Kinder wollen bald wieder jede Menge Erdbeer- und später Blaubeer-Kuchen!

Anmerkung zum Apfelmark: Das Apfelmark war selbstgemacht. Ich hatte es dieses Mal sehr stückig gemacht und das hat den Gästen auf dem Spielenachmittag sehr gut gefallen. Ganz normales gut durchpüriertes Apfelmark wird aber auch zu einem sehr leckeren Kuchen führen. 😉

 

3 Kommentare

  1. Leider nicht besonders hilfreich, wenn Maßangaben in Tassen gegeben werden… von Espressotassen bis XXL Tasse kann die damit gemessene Menge doch stark variieren.

    • Hi Bella,

      ich nehme eine ganz normale Kaffeetasse mit einem Fassungsvermögen (bis randvoll) von 200ml.

      Ganz liebe Grüße, Ilka

  2. Pingback: Vegane Low-Fat Birnen-Donuts – the simple home

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